//////////fur//// (D)

Ato & Erational (F)

Blinkenlights Projekt (D)

Jaygo Bloom (UK)

Loren & Rachel Carpenter (US)

James Clar (USA)

Dekalko Studio/Djeff Regottaz (F)

Dirk Eijsbouts (NL)

VALIE EXPORT (AT)

S. Hanig/ G. Savicic (AT)

D.Hindman/S.Kiser/T.Morowati (USA)

Kiia Kallio (FI)

Stephan 'ST' Kambor (D)

Ludic Society (CH/AT)

Andrew Milmoe (USA)

Josh Nimoy (USA)

Josh Nimoy (USA)

Noel Nissen (CAN)

Guillaume Reymond (CH)

Niklas Roy (D)

Leif Rumbke (D)

Antoine Schmitt (F)

Jan-Peter E.R. Sonntag (D)

Time's Up (AT)

Mathilde µP (NL)

Olaf Val (D)

Phillip Worthington (UK)


Deep ASCII (1998)

 
 Text von Ascii Art Ensemble
  
 
Im Juni 1972 fanden zwei große Ereignisse statt, aus denen mehrere der heute wichtigsten Branchen erwuchsen. 
In einem kleinen Schmuddelkino am Times Square wurde „Deep Throat“ zum ersten Mal gezeigt und erreichte in der Folge eines der größten Einspielergebnisse in der Geschichte der bewegten Bilder: nach einigen Schätzungen mehr als 600 Millionen US-Dollar. Der Einfluss des Films bleibt unerreicht, und seine erste Aufführung wird heute als die Geburtsstunde der Pornofilmindustrie betrachtet.
In einer Bar in Kalifornien wurde das erste Pong-Gerät aufgestellt und trug somit Computerspiele von unzugänglichen Großrechenzentren an ein Massenpublikum heran. Dieses auf Münzeinwurf beruhende Spiel erreichte schnell eine geradezu explosive Popularität. Es steht am Anfang der Evolution der Spieleindustrie, die in den USA mehr Geld einnimmt als die Filmindustrie.
Die weit reichende Symmetrie dieser beiden Ereignisse, die zwei tragende narrativ orientierte Industriezweige in der heuten Medienkultur und im Netz ausgelöst haben, und auch die faszinierende zeitliche Übereinstimmung stellten genug Gründe dar, sie in einem gemeinsamen Kunstprojekt zu vereinen.
 
Das Projekt Deep ASCII besteht aus einer Galerieinstallation eines Pong-Spielhallengeräts, auf dem eine fortlaufende Schleife der ASCII-Version von Deep Throat abgespielt wird – das ist alles.

 Ascii Art Ensemble sind Vuc Cosic, Luka Frehli, Walter van der Cruijsen, Thomax Kaulmann
 
 

  


http://www.pong-mythos.net


19.6.2013